Reale Bedrohung? - Raketentechnologie des Iran© Hamed Saber
Reale Bedrohung?
Raketentechnologie des Iran
Von Robert H. Schmucker und Markus Schiller

Der Iran wird heute von der westlichen Welt als bedeutende Bedrohung angesehen. Die Angst vor Atomwaffen in einem Land, das nach den Grundsätzen islamischen Rechts regiert wird, sitzt tief. Zusammen mit einer entsprechenden Trägerrakete, so die Furcht, könnten die Mullahs jede beliebige Metropole der Welt binnen Minuten auslöschen. Dass dieser Weg verfolgt wird, sei offensichtlich. Dieses umrissene Szenario ist jedoch emotional äußerst aufgeladen und erfordert eine nähere, deutlich differenziertere Betrachtung.

Wenn auch heute der internationale Terrorismus als bedeutendste Bedrohung gilt, da Staaten in ihrer Rolle als potentielle militärische Gegner in Bedeutung immer mehr abnehmen, so werden jedoch einige als sehr gefährlich eingestuft. Spätestens seit Beendigung der Herrschaft Saddam Husseins im Irak sieht man - zumindest im Westen - eine friedliche Weltordnung hauptsächlich durch Iran und Nordkorea bedroht. Während Nordkorea relativ schnell und eindeutig abzuhandeln ist, stellt sich die Frage des Iran wesentlich komplexer dar.

Situation


Das iranische Raketenprogramm hatte seine Anfänge während des Iran-Irak-Krieges in den 1980er Jahren. Aufgrund der Überlegenheit der gegnerischen Luftwaffe bemühte sich Iran um sowjetische Raketen vom Typ R-17/Scud B, um der Bedrohung durch Bagdad entgegenzutreten. Über eigene Kapazitäten zur Entwicklung und Herstellung von gelenkten Raketen größerer Reichweite verfügte man nicht.

Zwar weigerte sich Moskau offiziell, Scud B zu liefern, Teheran konnte jedoch über andere Länder - allen voran Nordkorea - große Stückzahlen dieser Rakete importieren. Diese Waffe erhielt den Namen Shahab 1, wurde gegen den Irak eingesetzt und führte dann zum Waffenstillstand. Zwar behauptet der Iran, Shahab 1-Flugkörper selbständig zu fertigen, verschiedene Untersuchungen, vor allem von Starts aus dem Jahr 2006 belegen jedoch, dass es sich noch immer um sowjetische Exemplare handelt.

In Erkenntnis der Bedeutung von Fernraketen führte Teheran entsprechende Aktivitäten fort, und so tauchten in den 90er Jahren weitere aus Nordkorea importierte Raketentypen im Iran auf, die jedoch aus sowjetischer Feder stammten. In den letzten 10 Jahren lassen sich aber Modifikationen vorhandener Geräte beobachten, auch scheint ein umfangreiches Entwicklungs- und Fertigungsprogramm vorangetrieben zu werden. Bisherige Krönung dieser Anstrengungen sind zweifellos der erfolgreiche Satellitenstart im Februar 2009 sowie die Vorstellung der größeren Feststoffrakete Sejil. Darüber hinaus erwarten viele eine baldige Orientierung Irans hin zu Interkontinentalraketen, wie dies die kürzliche Vorstellung einer großen Flüssigkeitsrakete namens Simorgh zu unterstreichen scheint.

Da Fernraketen militärisch eigentlich nur Sinn machen, wenn sie mit einem Nuklearsprengkopf ausgestattet sind, ist es nur allzu verständlich, dass man zusätzliche Arbeiten des Iran zur Realisierung einer solchen Waffe vermutet. Wenn auch der Iran ständig beteuert, vielen Indikationen zum Trotz dieses Ziel nicht zu verfolgen, so ist wirkliche Vorsicht geboten. Der Stand der Aktivitäten des Iran an Raketen, die ja die unbedingte Voraussetzung für ein operationelles Nuklearwaffenprogramm bilden, stellt dabei ein wichtiges Indiz dar, um deren potentielle Nutzbarkeit für eine militärische Anwendung beurteilen zu können.

Kontroverse Einschätzungen

Da Erkenntnisse zu den iranischen Raketenprogrammen durch spärliche Informationen behindert sind und nur durch Analysen und Indikationen gewonnen werden können, ist es nur natürlich, dass dies zu kontroversen Einschätzungen führt.

Laut der einschlägigen Literatur produziert Iran seit zwei Jahrzehnten eigenständig seine Shahab-Raketen in Serie, entwickelt diese ständig weiter und ist nach anfänglicher nordkoreanischer Unterstützung bereits seit langem völlig selbständig. Klopft man diese Lehrmeinung ab, so stößt man aber schnell auf Inkonsistenzen, kaum nachvollziehbare Programment-scheidungen, Ringzitierungen und Widersprüche. Die zugesprochenen Fähigkeiten übertreffen demnach die der westlichen Industrieländer deutlich und zwar in fast allen Belangen. Lässt man jedoch die Märchenwelt aus tausendundeiner Nacht beiseite, so zeichnet sich im Gegensatz zur gängigen Lehrmeinung ein stimmiges Gesamtbild ab.

Stand der Programme


Die iranischen Raketenprogramme lassen sich in zwei unterschiedliche Richtungen unterteilen, nämlich "fest" und "flüssig". Diese beiden Begriffe bezeichnen den Zustand der Treibstoffe und damit eine grundlegend unterschiedliche Bauweise der Raketen. Werden bei Flüssigkeitsraketen die Treibstoffe in die Brennkammer des Raketenmotors gepumpt und dort verbrannt, so verläuft dieser Prozess bei Feststoffraketen deutlich anders: Der feste Treibstoff brennt stattdessen quasi in dem Tank ab, Tank und Motor sind eine Einheit. Hier ist es wichtig zu wissen, dass fest und flüssig quasi zwei Schulen der Raketentechnik bilden, deren Spezialisten sich wenig positiv und konkurrierend gegenüberstehen.

Zunächst also ein Blick auf Irans Flüssigkeitsraketen. Die beschafften, sowjetischen Scud B-Raketen, die dem Iran als Shahab 1 zur Verfügung standen, reichten für Angriffe auf Bagdad völlig aus. Mit einer Reichweite von 300 km waren sie aber für eine überzeugende Machtprojektion im Nahen Osten völlig ungenügend. Nordkorea bot nun einen weiteren sowjetischen Flugkörper identischer Größe mit 500 km Reichweite an: die vor Jahren von der Sowjetunion entwickelte, jedoch wegen des INF-Vertrags nicht eingeführte Scud C. Natürlich beschaffte man sich auch dieses Gerät, das konsequenterweise mit der Bezeichnung Shahab 2 versehen wurde.

Es ist davon auszugehen, dass es im Iran durchaus Bestrebungen gab und wahrscheinlich noch gibt, diese Geräte nachzubauen, schließlich wird Nachbau allgemein als einfache Aufgabe angesehen. Die Inspektionen der UNO im Irak der 90er Jahre zeigten aber sehr deutlich, wie weit diese Annahme von der Wahrheit entfernt ist. Auch Bagdad versuchte mit großen Anstrengungen, diese Raketen nachzubauen, scheiterte aber an zahlreichen Problemen. Auch Iraks Modifikation vorhandener Scud-Raketen gestaltete sich weitaus schwieriger als angenommen, und die Ergebnisse waren nicht sehr zufriedenstellend. Weltweit gibt es nicht einen einzigen gesicherten Fall erfolgreichen Reverse Engineerings von Hochtechnologie dieser Art (erfolgreich im Sinne eines absolut identischen Nachbaus mit identischen Leistungswerten) - nicht bei Raketen, nicht bei Flugzeugen, nicht bei Triebwerken, nicht bei Verbrennungs-motoren, nicht bei … - nirgends.

Die nun verfügbare Reichweite von 500 km war jedoch auch noch zu wenig, um als Regionalmacht ernst genommen zu werden. Für größere Reichweiten hätte der Iran eine in der Raketentechnik übliche und einfache Methode anwenden können: Die Bündelung von Scud-Triebwerken. Glücklicherweise offerierte Nordkorea auch eine deutlich größere Rakete, die gesichert 1998 sowohl in Nordkorea als auch in Pakistan und Iran erstmals flog. Ob es sich bei früheren Aktivitäten in Nordkorea bereits um diesen Raketentyp handelte ist nicht klar. Die nordkoreanische Version wird als Nodong bezeichnet, während Iran seine importierten Geräte fortan Shahab 3 nannte; in Pakistan heißt sie Ghauri.

Die Basisversion von Shahab 3 hatte nur etwa 900 km Reichweite. Nach Neutralisierung des Iraks 2003 lag Irans wichtigster strategischer Kontrahent nun jedoch über 1000 km weit westlich. Um diese Distanz zu erreichen, wurden deutliche Modifikationen an der Rakete notwendig: Man ersetzte die Stahlstruktur durch Alu-minium, implementierte ein importiertes, leichteres Lenksystem und vergrößerte die Tanks. Der Gefechtskopf wurde verkleinert, der Antrieb blieb jedoch unverändert.

Eine erste Version dieser Rakete wurde vermutlich schon 2000 gestartet und firmiert nun unter dem Namen Ghadr-1 (in der Literatur auch oft als Shahab 3M bezeichnet). Sie hat eine maximale Reichweite von ungefähr 1500 km.

Ghadr-1 diente auch als Basis für die Weltraumaktivitäten des Iran - die erste Stufe des Satellitenträgers Safir ist auf diese Rakete zurückzuführen. Nach einem ersten missglückten Versuch 2008 gelang es Teheran 2009, einen kleinen Satelliten in einer niedrigen Umlaufbahn zu platzieren. Für militärische Anwendungen ist Safir jedoch ungeeignet: Allein die Länge der Rakete und die technische Ausführung der Oberstufe sprechen dagegen. Alle Flüssigkeitsraketen tragen sowjetisch/russische Handschrift, erkennbar an der Konfiguration, an technischen Details, kyrillischen Schriftzeichen und vielem mehr. Dass Russland Iran bei der Flüssigraketenentwicklung unterstützt hat, steht außer Frage, nur über das Ausmaß dieser Unterstützung herrscht Uneinigkeit.

Als neuester Clou stellte Iran Anfang Februar eine größere Flüssigkeitsrakete namens Simorgh mit mehreren Trieb- werken in der Erststufe vor. Die Bilder und die dazu veröffentlichten Angaben sind jedoch inkonsistent und ermöglichen noch keine ernsthafte Bewertung. Ob es sich dabei um ein Waffensystem größerer Reichweite handelt, wie manche vermuten, oder lediglich einen Satellitenträger geringerer Leistungsfähig-keit, wie vom Iran behauptet, lässt sich noch nicht abschließend beurteilen. Die Konfigura-tion deutet aber eher auf letzteres hin, genauso wie der bisherige Programm-ablauf, aber eine militärische Anwendung darf natürlich niemals ausgeschlossen werden.

Dem gegenüber steht das Feststoffrake-tenprogramm. Diese Entwicklungen begannen in den 1980er Jahren mit chinesischer Unterstützung - auch das gilt als gesichert. Beginnend mit kleinen, einfachen Artillerieraketen tastete man sich bis zur Jahrtausendwende zu größeren Kalibern hin, die - noch immer ungelenkt - Reichweiten bis zu 200 km erzielen konnten. Entgegen der Verlautbarungen des Iran muss auch hier von fortgesetzter chinesischer Unterstützung ausgegangen werden.

Im November 2008 stellte Iran die zweistufige Sejil vor, die einen gewaltigen Fortschritt gegenüber seinen bisherigen Feststoffraketen bedeutete. Sozusagen über Nacht sprang man von ungelenkten, einstufigen Geräten mit 200 km Reich-weite hin zu einem gelenkten, zweistufigen Gerät mit Gefechtskopfabtrennung und gut 2000 km Reichweite. Es gibt Berichte, nach denen diese Rakete bereits 2007 einmal getestet worden sei, klar ist nur, dass seither drei weitere Tests folgten.

Damit ist man bei einem entscheidenden Aspekt zur Bewertung eines Raketenprogramms, nämlich beim Testprogramm. Ähnlich jedem anderen Gerät muss auch eine Waffenrakete ausführlich unter sämtlichen möglichen Bedingungen getestet werden, um so sicherzustellen, dass sie im Ernstfall sicher funktioniert. Wie beispielsweise Kampfflugzeuge viele tausend Flugstunden absolvieren müssen, bevor sie in der Truppe eingeführt werden, die danach noch endlose Trainingsflüge absolvieren muss, bevor das Gerät als operationell gilt, so ist das bei Raketen ganz ähnlich. Nur finden hier natürlich statt Flugstunden einzelne Abschüsse statt - reine Computerentwicklung und Prüfstandtests reichen keinesfalls aus. Die Zahl der notwendigen reinen Entwicklungsschüsse richtet sich nach der Erfahrung der entwickelnden Institution und reicht von weit über 50 hinunter bis zu einem guten Dutzend pro Raketentyp bei erfahrenen Institutionen und Nachfolgemodellen.

Ein Blick auf die Tests iranischer Raketen offenbart dadurch ganz deutlich die Ausrichtung des gesamten Programms.

Allein entsprechend der bisherigen Versuchssequenz ist Shahab 3 eindeutig kein eigenständiges Programm mit ernsthafter Offensivfähigkeit. Falls dieser Flugkörper überhaupt bei der Truppe ist, dann nur in sehr kleinen Stückzahlen, allerdings gibt es keine Anzeichen eines umfangreichen Truppentrainings, das für einen massiv-offensiven Einsatz unabdingbar wäre. Die Modifikationen hin zur Ghadr-1 dienten gleichermaßen offensichtlich dazu, ein Abschreckungspotential aufzubauen, denn durch Ghadr-1 liegt Israel nunmehr in Reichweite - schließlich wurde 2001 das herrschende Regime im östlichen Nachbarn Afghanistan von westlichen Streitkräften gewaltsam entfernt, und 2003 passierte dasselbe im westlichen Nachbarn Irak, während dem Iran selbst deutlich gemacht wird, dass er nicht mehr als unangreifbar gilt.

Im Hintergrund wurde aber Sejil vorbereitet, die mit ihrer Reichweite nun im Landes-inneren stationiert werden kann, außer Reichweite israelischer Luftangriffe. Die Tests im Abstand von 6 Monaten deuten darauf hin, dass an dem System intensiv gearbeitet wird. Bis zu einer ernsthaften Offensivfähigkeit dauert es mit dieser Versuchsfrequenz jedoch noch viele Jahre.

Die Konfiguration von Sejil - der Durchmesser stimmt mit dem von Shahab 3 und Ghadr-1 überein, was nahezu identische Abschussereinrichtungen erlaubt - macht deutlich, dass man derzeit an Reichweiten von über 2000 km nicht interessiert ist, sonst hätte man von Beginn an einen größeren Durchmesser gewählt. Ob man an deutlich leistungsstärkeren Feststoffraketen arbeitet, die einen deutlich größeren Durchmesser haben müssten, wie mancherorts vermutet, lässt sich nicht beurteilen. Dieser Schritt erfordert einen deutlich größeren Aufwand und wäre, wie die langen Entwicklungsarbeiten der Sowjetunion für ihre erste Interkontinentalrakete dieser Bauart zeigen, mit einem großen Risiko und Zeitrahmen verbunden.

Tendenzen

Die Selbstbeschränkung des Iran bei den klar erkennbaren Waffenraketen auf einen maximalen Durchmesser von gut einem Meter deutet darauf hin, dass man für die nähere Zukunft eigentlich keine Planungen zu Systemen größerer Reichweite erkennen kann. Zwar lassen sich ernsthafte Anstrengungen zu größeren und damit leistungsstärkeren Raketen nicht ausschließen, die offensichtliche Ausrichtung des Waffenprogramms spricht aber für Maximalreichweiten von rund 2000 km. Weitere Raumfahrtaktivitäten sind angekündigt, so zum Beispiel der Erststart der erwähnten großen Rakete Simorgh, aber zum zeitlichen Ablauf dieser Aktivitäten und zu dem zu erwartenden Ergebnis kann es derzeit noch keine sinnvollen Abschätzungen geben.

Auf dem Waffensektor wird sich die Zahl der Shahab 3-Starts aber wahrscheinlich reduzieren. Sollte das Testprogramm der Sejil nicht deutlich beschleunigt werden, so ist dieses System derzeit keinesfalls als ernsthafte Offensivwaffe zu verstehen. Dieser Status wäre beim derzeitigen Programmverlauf frühestens in 5 oder mehr Jahren zu erreichen, wenn überhaupt.

Erforderliche Maßnahmen


Es überrascht nicht, dass Iran derzeit über keinerlei ernsthafte weitreichende Offensivfähigkeiten verfügt, da diese extreme Zunahme der Arbeiten erfordern würde. Fortschritte auf diesem Gebiet sind gut von außen durch Testprogramme für die verschiedenen Bereiche zu erkennen und nur langsam zu erreichen. Bei einer sich abzeichnenden, deutlich wachsenden Bedrohung besteht dann immer noch ein ausreichendes Zeitfenster, um entsprechend reagieren zu können.

Allerdings ist zur Bestätigung eine kontinuierliche Überwachung der iranischen Raketenaktivitäten unabdingbar. Das sollte aber nicht als Argument gelten, Raketen-abwehr als überflüssig zu betrachten. Denn ein operationeller Raketenschild für Israel sowie Installation einer Raketen-abwehr für Europa und USA zeigen dem Iran unmissverständlich, dass man entscheidende Schritte voraus ist und sich die Entwicklung einer operationellen, weitreichenden Atomrakete keinesfalls lohnt.



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Im endeffeckt ist es völlig gleichgültig, wie harmlos oder bedrohend der iran ist - die Pläne sind schon geschmiedet!

Un tatsächlich von einer Bedrohung für DEutschland und Israel zu sprechen zeugt von Ihrer parteiisch ausgerichteten Ignoranz. Vermutlich stützen Sie ihre "Iran=Satan" Theorie auf das Zitat von Ahmadinejad, das es nie gegeben hat.

Viel mehr sollte sich die Welt vor Europa und den USA in Acht nehemn, die den Weltmarkt mit Hightech waffen überschütten. Insbessondere Deutschland, das als Exportführer im Waffenhandel in der EU gilt.

Die ganze Situation ist eine Schande für jeden frei denkenen und intelligenten Menschen auf diesen verwahrlosten Planeten!

Ich möchte nur noch einmal in Errinerung rufen ,dass der Iran alias Persien seit 2500 Jaren keinen Angriffskrieg geführt hat und in diesem Jahrhundert erst einen 8 jährigen Verteidigungskrieg gegen Sadam Hussein führte - der natürlich oh wunder von der EU und den USA massiv unterstütz wurde. Unter Helmut Kohl wurden Hussein sogar Komponenten für seine berüchtigten Senfgasbomben geliefert.

SOllte jemand einmal eine direkte Gegenüberstellung der Kriegstatistiken mit den "Achsen des Bösen" und der westlichen "Achse der Engel" aufführen, so sollte selbst der dümmste unter ihnen begriffen haben, worum es wirklich geht!
Kommentar Gast: 29. Juni '10, 07:55 (CET)
So wie es scheint haben Sie und Ihresgleichen nichts begriffen! Analysieren Sie muter weiter.
Sie haben ja die Macht und können in der Welt polltern - schauen wir mal wie lange das gut geht. Leider wird es so sein dass in den folgekonflikten jeder verlieren wird. Am meisten aber die, die alles haben! Pltern und pöbeln Sie also weiter in der Welt herum. Unterstützen Sie weiter den Terror weltweit, schaffen Sie Terrororganizationen und bekämpfen sie diese anschliessen. Mal schauen wann der Bogen überspannt wird und der Schuss nach hinten losgeht. Treiben sie es auf die Spitze, entführen und morden Sie weiter Menschen in Ihrer eigenen Heimat. Oder - Analysieren Sie das eigene fragwürdige Verhalten und geben Sie zu wie erbährmlich der Westen im Grunde ist. Analysieren Sie wieso der Westen bei vieln Menschen abgrund tief verachtet wird. Ich würde gerne den Tag sehen an dem nicht unsere Kinder und Frauen sterben, sondern die Ihre - nich durch unsere Hand, sondern durch die Folgen Ihres eigenen Verhaltens. ICh möchte klar stellen dass ich Terror nicht mag. Auch nicht Ihren Tin der Welt. Missachtungsvoll - Ein Gast
Kommentar Gast: 29. Juni '10, 21:38 (CET)
Sie haben mein aufrichtiges Beileid bezüglich der Qualität der beiden anonymen Kommentare hier.

Zum Artikel möchte ich anmerken, dass die Aussage zu reverse engineering nicht stimmt (und dass diese Raketen nicht wirklich Hochtechnologie sind - die Technik der Flüssigtreibstoffraketen geht teils auf den frühen Kalten Krieg zurück).

Ein altes Beispiel für solches reverse engineering haben die Russen Ende der 40er mit den britischen Nene und Derwent Strahltriebwerken gebracht.
Heutzutage besser bekannt ist sicherlich das reverse enginering der Chinesen bezüglich der Su-27 und der Israelis bezüglich der Mirage III.
Kommentar Sven Ortmann: 13. Juli '10, 22:57 (CET)
Nach der Lektüre dieses interessanten Artikels stellt sich mir die Frage, warum die Bundeswehr - vielleicht abgesehen von der Taurus KEPD 350 mit einer Reichweite von lediglich etwa 500 km - über keine nennenswerten Raketen verfügt. Ist es sinnvoll, dass Deutschland weiterhin anders als etwa die Amerikaner, Briten und Franzosen auf diese Möglichkeit zur Machtprojektion verzichtet und so militärisch ein zweitrangiger Bäckergeselle für anfallende Hilfsdienste bleibt? Wäre es nicht das Mindeste, die größeren deutschen Fregatten, sämtliche U-Boote und einige Armee-LKWs mit BGM-109 Tomahawk-Raketen oder einem vergleichbaren Modell auszustatten? Möglicherweise wären sogar deutsche Atom-U-Boote mit Interkontinentalraketen überlegenswert, nicht zuletzt um klarzustellen, dass dies kein Privileg der Atommächte ist. Da die französischen Interkontinentalraketen (M 51) von EADS Astrium Space Transportation hergestellt werden und EADS zu gleichen Teilen Deutschland und Frankreich gehört, dürfte die Bundesregierung ja jederzeit Zugang zu Plänen für Interkontinentalraketen haben.
Kommentar Wallenstein: 16. Juli '10, 00:32 (CET)
 
 
Dienstag, 22. August 2017


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Online veröffentlicht am
28. Juni '10 um 19:52 Uhr (CET).


Robert Schmucker
ist Professor an der TU München am Lehrstuhl für Raumfahrttechnik. Er ist ein international anerkannter Raketenexperte und war von 1994-98 UNO-Waffeninspekteur im Irak.

Markus Schiller
ist promovierter Luft- und Raumfahrt-Ingenieur und als Projektingenieur und Berater bei Schmucker Technologie tätig.



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