IMS-Interview mit Generalleutnant Otto - Lessons Learned  - Das neue Auftragsbuch des Heeres
IMS-Interview mit Generalleutnant Otto
Lessons Learned - Das neue Auftragsbuch des Heeres
Die wachsenden Aufgaben fordern das Heer als größten Truppensteller der Bundeswehr in besonderer Weise. Generalleutnant Otto, Kommandeur des Heereführungskommados in Koblenz stand dem IMS kurz vor seinem Truppenbesuch in Afghanistan für ein persönliches Interview zur Verfügung.

IMS: Herr General Otto, Sie sind 1967 in die Bundeswehr eingetreten. Wo sehen Sie die gravierendsten Veränderungen der Bundeswehr des Kalten Krieges im Vergleich zur Armee im Einsatz, speziell im Aufgabenbereich des Heeres?

General Otto: Ich persönlich habe beides erlebt. Die Bundeswehr zur Zeit des Kalten Kriegs befand sich permanent in der Ausbildung und der Vorbereitung auf einen möglichen Verteidigungsfall. Für mich stellt dieser Wandel zur Armee im Einsatz die bedeutendste Veränderung dar. Wenn der Auftrag lautet, einen Staat beim Wiederaufbau seiner Strukturen zu unterstützen, so ist dies etwas anderes, als wenn angegriffen oder verteidigt wird. In den heutigen Einsätzen geht es ja nicht um Sieg oder Niederlage. Unser Ziel ist vielmehr, aus einem Land dann wieder herauszugehen, wenn der zu unterstützende Staat alleine wieder „lebensfähig“ ist. Dies hat zur Folge, dass sich die gesamte Truppenführung verändert hat. Während wir früher Angriff, Verteidigung, Verzögerung zur Aufgabe hatten, kommt nun als neue Operationsart die Stabilisierung hinzu. Diese verlangt von den Soldaten multikulturelle Kompetenz, Unterstützung beim Aufbau staatlicher Strukturen, enge Zusammenarbeit im Einsatz mit anderen Ressorts und zivilen Organisationen oder Einschränkungen bei der Anwendung militärischer Gewalt um pars pro toto nur einige Stichworte zu nennen. Das bedeutet aber nicht, dass das Heer nicht in der Lage sein müsste, Operationen mittlerer und hoher Intensität zu führen, da die Fähigkeit zur Verteidigung unverändert verfassungsrechtliche Grundlage der Bundeswehr ist. Gerade die Einsatzrealität – vor allem momentan in Afghanistan – zeigt, dass unsere Soldaten immer häufiger in Situationen kommen, in denen sie sich verteidigen und ihren Auftrag mit Nachdruck durchsetzen, also kämpfen müssen. Wir haben also so auszubilden und vorzubereiten, dass unsere Soldaten in allen Situationen im Einsatz bestehen können. Hier sehe ich den Kern meiner Verantwortung.

IMS:
Welche Anforderungen stellt die Bundeswehr an den Infanteristen von heute – Stichwort Sozialarbeiter in Uniform oder Kämpfer?

General Otto: Die heutigen Einsätze der Bundeswehr sind in ihrer Mehrzahl Landoperationen. Generell gilt für jeden Heeressoldaten, also auch für den Infanteristen, dass sich sein Selbstverständnis am gesamten Einsatz- und Aufgabenspektrum des Heeres orientiert. Heute weiß jeder Soldat genau, dass die Wahrscheinlichkeit, in einen gefährlichen Einsatz gehen zu müssen, wesentlich höher ist als in früheren Zeiten. Dies stellt neue, erweiterte Anforderungen an Ausbildung und Ausrüstung, an das Selbstverständnis des Soldaten insgesamt. Die Entwicklung zu einem Heer im Einsatz und der daraus abgeleiteten konsequenten Einsatzorientierung bildet dabei den Ausgangspunkt. Sozialarbeit dagegen steht nicht in unserem Auftragsbuch. Wenn die humanitäre Situation es jedoch erfordert und originäre Kräfte im Rahmen einer konkreten Bedrohungslage nicht oder nicht ausreichend zur Verfügung stehen, helfen wir natürlich im Rahmen unserer Möglichkeiten. Daraus ergibt sich ein ganz konkretes Anforderungsprofil an unsere Soldaten:
1. das übertragene Mandat auch gegen Widerstände durchzusetzen
2. anvertraute Menschen sowie deren Hab und Gut zu schützen
3. die Fähigkeit, humanitäre Hilfe zu leisten Das bedingt auch die Befähigung und gleichberechtigt die Bereitschaft zum Kampf. Was in letzter Konsequenz bedeuten kann, Gewalt anwenden zu müssen oder von Gewaltanwendung selbst betroffen zu werden. Kurzum: Für Soldaten im Einsatz kann es immer auch um Leben und Tod gehen, unabhängig von der Qualität der Ausbildung oder Ausrüstung.

IMS: Was halten Sie den Vertretern von NGOs entgegen, welche durch die Präsenz militärischer Kräfte die eigene Sicherheit für gefährdet erachten?

General Otto: Ich halte diese Forderungen für nicht zu Ende gedacht. Es gibt einige NGOs die so argumentieren. Allerdings stellen wir fest, dass dort, wo die Sicherheitslage unsicher ist, die NGOs meistens nicht mehr arbeiten – und in eine Opferrolle geraten können. Geht man nun davon aus, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man systematisch in einem ganzen Land aktiv ist und die Bevölkerung unterstützt, ist der Terminus der „vernetzten Sicherheit“ als gemeinsamer Ansatz unabdingbar. Rupert Neudeck, dem man nun nicht nachsagen kann, dass er ein Militarist sei, sagte sinngemäß, als sich die humanitäre Krise im Kosovo abzeichnete, dass er froh gewesen sei, als er unsere Soldaten, die Bundeswehr, gesehen habe, denn dadurch seien die Voraussetzungen für humanitäre Organisationen wie Cap Anamur erst geschaffen worden.

IMS: In diesem Zusammenhang: Wie groß schätzen Sie die Gefahr eines „Mission Creep“ in Afghanistan ein und wie könnte man diesem entgegen wirken?

General Otto:
Die Gefahr besteht immer, scheint mir aber in Afghanistan erkannt zu sein. Grundsätzlich gilt für die Stabilisierungsaufgabe in Afghanistan, dass die Erwartungen an das Militär zu hoch gesteckt wurden. Fachleute schätzen, dass der militärische Bereich nur 20 Prozent zum Erreichen der Mandatsziele beitragen kann. Afghanistan steht nach annähernd 30 Jahren Krieg und inneren Unruhen vor einem fast vollständigen Neubeginn. Sämtliche Verwaltungsstrukturen, soziale Dienste und die Sicherheitsbehörden müssen neu aufgebaut werden. Diese Prozesse verlaufen mit deutlich unterschiedlichen Geschwindigkeiten. So kann der Aufbau der ANA (Afghan National Army) als relativ weit fortgeschritten bezeichnet werden. Hier sind bereits eigenständige ANA-Operationen möglich. Andere Bereiche hinken erkennbar hinterher. Vor allem in den Verwaltungsstrukturen fehlen adäquate Ansprechpartner.

IMS: Welche weiteren Problemfelder erkennen Sie in diesem Kontext, die nicht nur unmittelbar die Bundeswehr betreffen?

General Otto: Um es allgemein auszudrücken: Im Einsatz müssen teilweise gesicherte Räume aufgrund fehlender Kapazitäten wieder freigegeben werden, d.h. NATO-Truppen ziehen sich zurück, weil sie nicht ausreichend Kräfte haben, um durchhaltefähig zu sein. Dies hat natürlich zur Folge, dass die Opposing Military Forces (OMF) die befreiten Dörfer wieder besetzen und diejenigen bestrafen, die mit der NATO kooperiert haben. Hieraus resultiert dann eine entsprechende Stagnation im Bereich der Stabilisierung und des Aufbaus. Ich gehe davon aus, dass der militärische Kräfteansatz multinational auf der Agenda stehen wird.

IMS: Können Sie beispielsweise in Afghanistan auch auf unmittelbare Veränderungen der Lage reagieren? Etwa auf die OMFs, die nun zunehmend aus dem Süden auch in den Norden vordringen, so dass die Bundeswehr entsprechende Operationen durchführen muss?

General Otto: Ja, das können wir, denn wir halten in unserer militärischen Planung stets Kräfte für solche Situationen bereit. Jedoch muss die Frage des Auftrages und der Kräfte immer wieder neu beurteilt werden. Grundsätzlich brauchen wir für eine angepasste Reaktion stets bewegliche Reserven, die entsprechend eingesetzt werden können. Insofern war es hilfreich, dass der Bundestag im Mandat der neuen Obergrenze zugestimmt hat. Das Ziel ist ja nicht, dass die militärische Führung nun 4.500 Soldaten in den Einsatz schicken will, sondern dass Handlungsspielraum gewonnen wurde. Wenn etwa die QRF eingesetzt wird, und die Stärke der QRF im Einsatz würde nicht ausreichen, so können nun im Rahmen der Höchstgrenze weitere Kräfte entsandt werden, ohne dass eine erneute Befassung des Parlaments erforderlich ist. Damit können wir zum Schutz unserer Soldaten schneller reagieren.

IMS: Das Fehlen einer klaren Exit-Strategie für Einsätze wird oftmals bemängelt. Behindert das Fehlen von klaren Zielvorgaben – end states – die Einsatzplanung und -durchführung auf dem Balkan oder in Afghanistan?

General Otto:
Ziele sind vor Beginn eines jeden Einsatzes formuliert worden. Allerdings wird mit dem „end state“ kein „end date“ vorgegeben. Dies ist verantwortungsvoll nicht planbar. Die Mission im Kongo war eine Ausnahme, die aufgrund des Auftrages eine Festlegung der Dauer möglich machte. Nehmen Sie dagegen das Beispiel Bosnien, hier wurde auch ein „end state“ vereinbart aber natürlich kein „end date“. Seit Jahren ist eine Reduzierung der Truppenstärke aufgrund der Lageentwicklung so möglich, dass sich heute nur noch 133 deutsche Soldaten im EUFOR-Einsatz befinden. Aus Afghanistan können wir dann herausgehen, wenn der Aufbau der afghanischen Sicherheitskräfte so weit fortgeschritten ist, dass die afghanische Regierung aus eigener Kraft für ein sicheres und stabiles Umfeld sorgen kann, in dem die Verbesserung der Lebensverhältnisse der Bevölkerung und die weitere Entwicklung des Landes möglich ist. Das Ziel ist klar, der Zeitpunkt kann seriös noch nicht bestimmt werden.

IMS: Stichwort Transformation: Welche Lessons Learned der Auslandseinsätze konnten bisher in der Struktur des Heeres implementiert werden?

General Otto: Der Zusammenhang zwischen Einsatzerfahrungen und Strukturfragen besteht, bedarf aber einer Betrachtung mit sehr viel Augenmaß und eines Blicks für langfristige Entwicklungen. Jede Strukturänderung bedeutet organisatorische Umwälzungen mit Auswirkungen auf die betroffenen Menschen. Das Heer nimmt bis 2010 die Struktur ein, die Anfang des Jahrzehnts unter den bestehenden Rahmenbedingungen ausgeplant wurde. Daneben gilt es jedoch, auf aktuelle Erfahrungen unmittelbar in der Ausbildung zu reagieren. Hier haben wir inzwischen einen guten Stand erreicht. Mit einer fortlaufenden Struktur- und Fähigkeitsanalyse passt sich das Heer im Rahmen der bestehenden Konzeption und der personellen Strukturvorgaben an technische Entwicklungen und geänderte Einsatzerfordernisse an und beseitigt kleinere strukturelle Defizite mit eigenen Mitteln. Ich will dies an drei Beispielen verdeutlichen:
1. Die Strukturen bei der Heeresaufklärungstruppe wurden angepasst. Durch die zusätzliche Aufstellung von Feldnachrichtenkräften in den Heeresaufklärungsbataillonen und durch eine Erhöhung der Anzahl leichter Spähgruppen hat der Truppenführer vor Ort einen deutlichen Fähigkeitsgewinn.
2. Der Schutz militärischer Einrichtungen in den Einsatzgebieten wird erhöht werden, indem in der Heeresflugabwehrtruppe mit der neuen Fähigkeit „Nächstbereichsschutz Counter Rocket Artillery Mortar (NBS C-RAM“) der Feldlagerschutz gegen Bedrohungen durch Wirkmittel aus der Luft signifikant verbessert werden wird.
3. Im Zuge der einsatzvorbereitenden Ausbildung sollen noch im Jahr 2009 feste Strukturelemente am VN-Ausbildungszentrum in Hammelburg geschaffen werden, die die derzeit noch sehr hohen Abstellungsverpflichtungen der Truppe zur Ausbildungsunterstützung erheblich reduzieren werden. Damit schaffen wir mehr Freiräume zur Ausbildung unserer Heereskräfte in ihren Kernaufträgen und tragen zur Erhöhung der Durchhaltefähigkeit bei.

IMS:
Gerät das Heer als größter Truppensteller in diesem Zusammenhang nicht an seine Belastungsgrenze?

General Otto: Das Heer ist als Träger der Landoperationen in hohem Maße durch die Einsätze auf dem Balkan und in Afghanistan gebunden. Als größter Truppensteller stellt das Heer annähernd die Hälfte aller Soldatinnen und Soldaten für die Einsätze der Bundeswehr, zurzeit 3.308 von fast 6.000 Soldaten im Einsatz. Die physischen und psychischen Herausforderungen für Soldaten des Heeres in den Einsätzen sind zum Teil sehr gefährlich, wie die Anschläge in Afghanistan in der jüngsten Vergangenheit belegen. Dabei hat sich gezeigt, dass insbesondere die Einheits- und die Verbandsebene am meisten belastet ist. Durch eine langfristig angelegte Einsatzplanung und eine gezielte einsatzvorbereitende Ausbildung bemüht sich das Heeresführungskommando, die Belastungen im Feldheer möglichst gleichmäßig zu verteilen und so die Belastungen des Einzelnen im vertretbaren Rahmen zu halten. Mit einer Einsatzsystematik, die diesem Gesichtspunkt Rechnung trägt und zugleich die Verantwortung für die Personalauswahl der Einsätze dezentralisiert und flexibilisiert, denke ich, dass mit Ausnahme einiger hochbelasteter Spezialisten ein vertretbares Belastungsmaß gefunden wurde.

IMS: Das Heeresführungskommando kann laut Auftrag kleinere Einsätze selbst durchführen. Bestehen aus Ihrer Sicht Dopplungen im Bereich der Führungsstruktur mit dem Einsatzführungskommando?

General Otto: Nein, das sicher nicht. Grundsätzlich ist das Einsatzführungskommando mit der Führung von Einsätzen im Frieden beauftragt. Dies sehen wir an den laufenden Einsätzen auf dem Balkan und auch in Afghanistan. Hinzu können allerdings kleinere Einsätze kommen, die auch nicht zwangsläufig streitkräftegemeinsam ablaufen. Ein Beispiel ist der Einsatz in Griechenland letztes Jahr im Zuge der Waldbrandbekämpfung. Hier war das Heeresführungskommando mit der Führung des Einsatzes beauftragt, weil im Wesentlichen nur Heereskräfte eingesetzt waren. Diese Einsätze werden aus der bestehenden Stabsgliederung heraus geführt; ich habe für diese Aufgabe keine zusätzlichen Soldaten im Stab. Zudem ist die Übertragung der Führungsverantwortung ausdrücklich an den Bundesminister der Verteidigung gebunden. Daher sehe ich auch keine Doppelungen im Bereich der Führungsstruktur. Im Übrigen kann nicht nur das Heeresführungskommando, sondern können auch alle anderen Führungskommandos der militärischen Organisationsbereiche mit der Führung kleinerer Einsätze beauftragt werden.

IMS: Dringend benötigte Fähigkeiten für die Auslandseinsätze werden, wie etwa der Eagle, zumeist zeitnah beschafft. Wie sieht es bei dem verbleibenden finanziellen Spielraum mit weiteren Beschaffungen an deutschen Standorten aus?

General Otto: Natürlich ist das Geld knapp und der Einsatz hat Vorrang. Das, was im Einsatz benötigt wird, ist identifiziert und entweder vorhanden oder in einer Phase des Beschaffungsganges. Wir zahlen dafür natürlich im Grundbetrieb. Folglich hat der Inspekteur des Heeres festgestellt, dass wir 2015 noch nicht die Anfangsbefähigung in den Systemverbünden des Heeres erreicht haben werden. Mit Blick auf unsere Ausrüstung, vor allen Dingen in den Einsatzgebieten denke ich jedoch, dass wir uns mit unserer Ausrüstung im internationalen Vergleich in keinster Weise verstecken brauchen. Trotz dieser finanziellen Belastungen geht es aber auch an der „Heimatfront“ vorwärts. Als ein Beispiel von vielen nenne ich den Standort Fritzlar. An diesem Standort wird der neue Kampfhubschrauber Tiger stationiert sein. Hier werden bis 2012 insgesamt circa 190 Mio. Euro in Infrastrukturmaßnahmen investiert. Es sind sowohl Modernisierungen in Unterkunftsgebäuden, als auch Neubauten notwendiger Infrastruktur für die Stationierung vom Tiger fest eingeplant. Im Rahmen des Sonderprogramms „Sanierung Kasernen West“ werden 2008 insgesamt 141 Mio. Euro, im Jahr 2009 155 Mio. Euro aufgewendet. Insgesamt umfasst dieses Sanierungsprogramm eine Gesamtsumme von 645 Mio. Euro.

IMS: Auf der ILÜ Süd wurden Teile des Fähigkeitsprofils des deutschen Heeres aufgezeigt. In welchen Bereichen müssen Ihrer Meinung nach Fähigkeiten ausgebaut werden?

General Otto: Mit dem Experiment „Urbane Operationen 2010“ haben die Streitkräfte bis zum Sommer dieses Jahres die gemeinsamen Herausforderungen an Einsätzen zur Friedenssicherung in Städten untersucht. Das Heer bringt die Ergebnisse des Experiments und aktuelle Einsatzerfahrungen bereits jetzt in seine Führungsvorschriften ein. In der Praxis bedeutet dies, dass wir unsere Ausbildung stetig weiter anpassen. So wird das Gefechtsübungszentrum des Heeres in der Letzlinger Heide zu einem Ausbildungs- und Übungszentrum für Operationen in urbanem Umfeld ausgebaut. Damit wird die Vorbereitung der Kräfte für den Einsatz weiter optimiert werden können. Gleiches gilt auch für die Weiterentwicklung unserer Ausrüstung und der Waffensysteme. Diese werden stetig an die Erfordernisse des Einsatzes im urbanen Umfeld angepasst, wie die Weiterentwicklung des Kampfpanzers Leopard und seiner Einsatzmöglichkeiten zeigt. Die Verbesserung der Führungsfähigkeit und der Wirkungsmöglichkeiten bei bestmöglichem Schutz sind die Schwerpunkte in der Heeresrüstung. Die Fähigkeit zum Kampf gegen irreguläre Kräfte ist in einem Maße erforderlich geworden, das – abhängig von der geforderten Intensität – verfügbare Spezial- und spezialisierte Kräfte überfordert. Deshalb werden die Grundlagen zum Kampf gegen irreguläre Kräfte im Feldheer auf eine ausbildungsmäßige breite Basis gestellt werden müssen.

IMS: Herr General, vielen Dank für das Interview.

Das Interview führten Philip Nickenig und David Petrovic.

erschienen in: IMS Nr. 5, 2008; Globaler Einsatz - Deutschlands wachsende Verantwortung



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Samstag, 18. November 2017


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Online veröffentlicht am
13. Oktober '09 um 04:00 Uhr (CET).



Generalleutnant Wolfgang Otto
trat 1967 als Offiziersanwärter der Panzergrenadiere in die Bundeswehr ein. Er fand unter anderem Verwendung als Referatsleiter im Führungsstab der Streitkräfte im Bundesministerium der Verteidigung (1993-1995) sowie als Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 41-Vorpommern in Eggesin. Seit 2005 ist er Befehlshaber des Heeresführungskommandos in Koblenz.



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