Aufstandsbekämpfung "made in USA"  -  Der steinige Weg zum neuen Counterinsurgency-Field Manual - Teil I
Aufstandsbekämpfung "made in USA"
Der steinige Weg zum neuen Counterinsurgency-Field Manual - Teil I
Von Florian Broschk

Seit Dezember 2006 verfügen die US-Bodentruppen mit dem FM 3-24 ‚Counterinsurgency’ (Army) beziehungsweise der identischen MCWP 3-33.5 (Marine Corps) über eine neue Doktrin der Aufstandsbekämpfung. Angesichts der Aufstände in Afghanistan und im Irak kann das nicht verblüffen – dass die Streitkräfte der einzigen Supermacht für über zwei Jahrzehnte die Auseinandersetzung mit dem Thema scheuten und der Begriff ‚Counterinsurgency’ aus dem offiziellen Sprachgebrauch verschwand, dagegen schon. Dabei haben die Vereinigten Staaten durchaus eine besondere Beziehung zu asymmetrischer Kriegsführung: hervorgegangen aus einem teilweise irregulären Unabhängigkeitskrieg, prägten Kämpfe gegen (technisch und zahlenmäßig unterlegene) Indianerstämme die Streitkräfte der jungen Nation.

In der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts war das Marine Corps, die schnelle Übersee-Eingreiftruppe der aufstrebenden Militärmacht, wiederholt in Guerillakonflikte auf den Philippinen und in Zentralamerika verwickelt – mit durchaus ansehnlichen Erfolgen. Diese Erfahrungen sammelte und veröffentlichte das Corps 1940 im ‚Small Wars Manual’. Doch der Zweite Weltkrieg, der Koreakrieg und die Bedrohung durch die Streitkräfte des Warschauer Pakts in Zentraleuropa schufen eine Armee, deren Selbstverständnis, Denken, Doktrin, Organisation und Ausrüstung auf offene Schlachten gegen einen konventionell kämpfenden Feind ausgerichtet waren. Schlüssel zum Sieg würde dabei die enorme technische Überlegenheit der Industriemacht USA sein – nicht die Patrouille in Zugstärke, die den Dschungel durchkämmt.

Anfang der 1960er Jahre geriet unkonventionelle Kriegsführung dann aber doch zunehmend in den Blickpunkt. Kommunistische Guerillas hatten in China die Macht erobert, die Franzosen aus Indochina vertrieben und setzten in Malaysia den Briten zu. Gleich vor der amerikanischen Haustür war der pro-amerikanische kubanische Diktator Batista von linksgerichteten Rebellen gestürzt worden, die sich rasch der Sowjetunion zuwandten. Die Furcht vor einem Übergreifen des Kommunismus in Südostasien verwickelte die USA jedes Jahr ein Stückchen tiefer in den Krieg in Vietnam.

Präsident John F. Kennedy war ein großer Anhänger unkonventioneller Ideen und hatte offene Ohren für die Ideen einer neuen Generation von Theoretikern, der ‚Counterinsurgency-Schule’. Um Guerillas zu bekämpfen, so ihre Idee, muss man selbst wie ein Guerilla denken. Statt der Werke der großen Militärtheoretiker wie Clausewitz und Jomini studierten sie Mao und Che Guevara. Ihre Inspiration entnahmen sie etwa den Werken der Franzosen Roger Trinquier und David Galula, die die Niederlage in Indochina ebenso wie die Erfahrungen aus dem noch andauernden Algerienkrieg verarbeiteten. Auch die Ideen des Briten Sir Robert Thompson, eines der Architekten des letztlich erfolgreichen britischen Einsatzes in Malaysia, wurden viel diskutiert.

Die ‚Counterinsurgency’-Theoretiker betonen, dass Operationen gegen Aufständische nicht gemäß den Prinzipien konventioneller Gefechte durchgeführt werden dürfen. Feindliche Kräfte zu vernichten müsse hinter dem Versuch, die Kontrolle über die Bevölkerung gewinnen, zurückstehen. Militärische Schritte, die nicht mit politischen, psychologischen und wirtschaftlichen Maßnahmen in eine große Strategie eingebunden wären, würden scheitern. Damit hatten sie großen Einfluss auf Teile des US-Militärs, insbesondere auf die Special Forces und das Marine Corps und vor allem in den „Beraterjahren“ bis 1965. Das Konzept von ‚Counterinsurgency Warfare’ war jedoch in der höheren Führung niemals populär. Natürlich bezweifelte niemand, dass Aufstände notfalls durch das Militär niederzuwerfen seien, umstritten war aber, ob die professionellen, für konventionelle Gefechte ausgebildeten, ausgerüsteten und strukturierten US-Truppen bereits in der Lage wären, untrainierte Guerillakämpfer zu besiegen. Die bestimmende Strategie der Amerikaner in Vietnam von 1965 bis 1968, die eng mit dem Namen von General William Westmoreland verbunden ist, ließ wenig Raum für ‚Experimente’. Dem Feind sollten ganz einfach durch die überlegene Militärmaschinerie der Amerikaner mehr Verluste zugefügt werden, als er ausgleichen könne. So würde er – fast schon mathematisch berechenbar – durch Abnutzung besiegt werden. Im Einklang damit und um eigene Verluste zu minimieren, wurde exzessiv auf Artillerie- und Luftunterstützung zurückgegriffen. Dass diese Strategie nicht aufging, ist bekannt.

Die intellektuelle Wiedergeburt der US-Streitkräfte nach dem Vietnamkrieg fokussierte ausschließlich den großen, existenziellen und vor allem konventionellen Krieg mit den Armeen des Warschauer Pakts. Die Kriegsführung in Vietnam wurde schnell nicht mehr auf Stärken, Schwächen und Fehler analysiert, der ganze Krieg wurde als Fehler abgehakt, als exotischer Ausrutscher, den es nicht zu wiederholen galt, weil er von der eigentlich Hauptaufgabe der Streitkräfte ablenkte. „No more Vietnams“ wurde zum Mantra einer Generation politischer, aber auch militärischer Führer. Theoretisch untermauert wurde diese Denkweise von Oberst Harry Summers. Summers – damals Ausbilder am Army War College – argumentierte, dass der Kampf gegen die Viet Cong-Guerillas die US-Armee von der wahren Bedrohung, der nordvietnamesischen Armee, ablenkte, die ja letztlich mit ihren Panzern 1975 in Saigon einrollte. Mit anderen Worten, die USA verloren nicht den Krieg, weil sie einen Guerillakrieg schlecht führten, sondern weil die zivile Führung, geblendet durch die Mode-Erscheinung ‚Counterinsurgency’, das Militär an einem konventionellen Krieg gegen Nordvietnam gehindert habe.

Mit der allmählichen Zementierung dieses Paradigmas wurde die Beschäftigung mit ‚Counterinsurgency Warfare’ unerwünscht und zunehmend zum Tabu. In den 1980er Jahren verschwand der Begriff aus dem militärischen Diskurs und wurde durch „Foreign Internal Defense“ ersetzt – nach verbreiteter Ansicht einer schmutzigen Angelegenheit für die ohnehin etwas suspekten Special Forces. Wenn schon offene Militäreinsätze, so das Denken der Militärführung, dann kurz, mit klar definierten Zielen, öffentlicher Unterstützung und mit ‚overwhelming force’. Der Golfkrieg von 1991 ist das Paradebeispiel dieser Art von Krieg. Jedoch blieb auch dieses Denken nicht unwidersprochen. Bereits in den späten 80ern verwiesen Akademiker wie Larry Cable und Militärs wie der damalige Major Andrew Krepinevich Jr. darauf, dass die USA die Natur des Krieges in Vietnam niemals richtig verstanden hätten. Das Konzept der vietnamesischen Kommunisten, ‚Dau Tranh’, die lange Anstrengung, war darauf ausgerichtet, unter großen Opfern den Durchhaltewillen der Amerikaner zu brechen. Dabei ergänzten sich politische Aktionen sowie reguläre und irreguläre Gefechtsführung.

Dass reguläre Truppen Südvietnam eroberten, war dem zermürbenden Guerillakrieg zu verdanken, den wiederum die Amerikaner durch konventionelle Operationen nicht hätten gewinnen können. In den 1990er Jahren bahnte sich erneut ein Paradigmenwechsel im Blick auf ‚Counterinsurgengy Warfare’ an. Während die Armeeführung sich noch im Erfolg des Golfkriegs sonnte, kritisierten junge Stabsoffiziere und Akademiker in Zeitschriften wie ‚Parameters’ und ‚Military Review’, den intellektuellen Aushängeschildern der Streitkräfte, mit zunehmender Lautstärke die Ignoranz gegenüber schmutzigen Kriegen, wie eben der Aufstandsbekämpfung. Die Lehre des Golfkriegs – so ihre Befürchtung – war nicht, dass die US-Streitkräfte jeden Feind auf dem Planeten schlagen können, sondern dass jeder zukünftige Feind der USA der offenen Konfrontation mit deren Streitkräften aus dem Weg gehen würde. Sie verwiesen auf erfolgreiche Aufstandsbekämpfungs-Projekte in Vietnam, wie etwa die Combined Action Platoons des Marine Corps und die PROVN-Befriedungspolitik unter Westmorelands Nachfolger, General Creighton Abrams. Darauf – und nicht auf dem Golfkrieg – müsse die Aufstandsbekämpfungsstrategie der USA aufbauen.

Zu dieser Denkrichtung gehört auch der damalige Major John Nagl, der sich als Ausbilder an der Militärakademie West Point mit Aufstandsbekämpfung auseinandersetzte. In seinem Buch ‚Learning to Eat Soup with a Knife’ vergleicht er den – erfolgreichen – britischen Einsatz in Malaysia mit dem – erfolglosen – Eingreifen der Amerikaner in Vietnam. Der Erfolg der Briten, so Nagl, beruhte zu einem guten Teil auf ihrer Fähigkeit, Erfahrungen aus der Praxis schnell umzusetzen. Die schwerfällige Militärbürokratie der Amerikaner in Vietnam dagegen habe von oben bestimmt, was Sache ist. Mit anderen Worten, die institutionelle Kultur der britischen Armee sei ungleich flexibler gewesen und habe einen Lernprozess von unten nach oben ermöglicht, der letztendlich zum Erfolg geführt habe. Nagl ist nicht nur deshalb bedeutsam, weil sein Buch trotz der darin enthaltenen Kritik in höchsten Militärkreisen mit offenen Armen aufgenommen wurde, er war – mittlerweile Oberstleutnant und selbst im Irak eingesetzt – auch Mitglied in einer Expertengruppe, die ab 2004 das neue Field Manual ‚Counterinsurgency’ erarbeitete. Verantwortlich auf Seiten der Army war der damalige Generalleutnant David H. Petraeus, mittlerweile Vier-Sterne-General und Oberkommandierender im Irak, zugleich Hoffnungsträger derjenigen, die noch an einen militärischen Sieg glauben.

Was steht nun drin, im FM 3-24 ‚Counterinsurgency’?

Die Vorschrift – das vorweg – richtet sich nicht an den Zugführer oder Kompaniechef. Auf den insgesamt 282 Seiten werden die Grundzüge einer Theorie von Aufstand und Aufstandsbekämpfung skizziert, ebenso angesprochen wird die Planung und Durchführung von Operationen und Feldzügen, der Aufbau von lokalen Streitkräften, Logistik sowie Führungsethik und rechtliche Überlegungen. Aufstandsbekämpfung ist nach dem FM 3-24 – und da springt Nagls Einfluss förmlich ins Auge – immer ein Lernprozess. Lernorganisationen, so wörtlich, besiegen Aufstandsbewegungen, bürokratische Hierarchien dagegen nicht. Besonders wichtig und in einem eigenen Kapitel präsentiert ist ein einheitlicher Ansatz, bei dem militärische und zivile Beteiligte (Außenministerium, CIA, GOs und NGOs) an einem Strang ziehen. Dabei müssen militärische, politische und ökonomische Maßnahmen ineinandergreifen – wobei militärische Schritte nur unterstützen können. Im Zentrum allen Bemühens steht die Bevölkerung: der Sieg ist erzielt, wenn die Bevölkerung die Regierung als legitim akzeptiert und die aktive Unterstützung und passive Duldung der Aufständischen einstellt. Dafür wiederum ist zentral, dass der Bevölkerung Sicherheit garantiert werden kann. Nur wenn sie sich nicht vor den Aufständischen fürchten muss, kann man damit rechnen, dass sie die Regierung als legitim anerkennt und Informationen liefert. Dem Nachrichtenwesen kommt ohnehin eine besondere Rolle zu, die sich in einem besonders umfangreichen Kapitel des Field Manuals niederschlägt.

Die vorhandenen Informationen bestimmen die Operationen – nicht umgekehrt. Diese Informationen sind dabei nicht nur taktischer Natur – etwa, wo sich ein Waffenlager befindet oder wie stark eine Gruppe von Aufständischen ist. Zunächst einmal geht es um strategische Informationen, das Denken der Menschen – etwas, das mit technischen Mitteln kaum zu gewährleisten ist. Soziale Strukturen der Gesellschaft nachzuvollziehen und in ihre Kultur einzudringen gehört ebenso dazu, wie Ziele, Motivation und Mobilisierungsmittel der Aufständischen zu erkennen. Hinzufügen ließe sich, dass dies als ein andauernder Prozess verstanden werden muss, bei dem das eigene Wissen sich Mosaikstein für Mosaikstein weiterentwickelt und plausible Annahmen und Informationen sich jederzeit als falsch herausstellen können. Das FM 3-24 geht mit aller gebotenen Vorsicht auch auf das Kräfteverhältnis ein, das als Richtwert für erfolgreiche Aufstandsbekämpfung gelten kann: gegenüber den Aufständischen sei eine zehn- bis fünfzehnfache Überlegenheit, für die erfolgreiche Sicherung eines Gebietes ein Verhältnis von etwa 20 bis 25 Soldaten pro 1000 Einwohner als Minimum anzustreben. Diese Truppen dürfen jedoch nicht in befestigten Lagern stationiert werden, die sie nur zu gelegentlichen Patrouillen verlassen. Auch wenn ‚Force Protection’, der Schutz der eigenen Truppe, dies zunächst vorzuschreiben scheint, listet das FM 3-24 als eines von neun Paradoxa der Aufstandsbekämpfung auf, dass gerade Maßnahmen der Force Protection mittelfristig die eigene Sicherheit schwächen und die Auftragserfüllung verhindern.

Die Gewährleistung von Sicherheit für die Bevölkerung, die das Field Manual als die zentrale Aufgabe erfolgreicher Aufstandsbekämpfung ansieht, ist nur durch kleine und kleinste Einheiten, die permanent in der Fläche präsent sind, zu erreichen. Welche Bedeutung hat die neue Doktrin aber in der Praxis? Die unter General Petraeus seit 2007 im Irak umgesetzte Strategie des ‚Surge’ besteht – und das ist der kritische Punkt – nicht nur aus einer temporären Truppenverstärkung, sondern aus einer strategischen Wende, bei der das FM 3-24 Pate steht. Anstelle der Ausbildung von irakischen Kräften – der ‚Irakisierung’ des Konflikts, parallel zur ‚Vietnamisierung’ der 1970er Jahre – sollen die Truppen die Sicherheit der irakischen Bevölkerung gewährleisten. Dazu gehen sie in die Fläche und bleiben dort. So sollen sie von den Aufständischen die Kontrolle des täglichen Lebens wieder übernehmen, Informationen aus der Bevölkerung annehmen können und den Bewegungs- und Aktionsspielraum der Aufständischen einengen. Die bisherigen Ergebnisse dieser Strategie lassen hoffen: trotz der Präsenz in der Fläche und der verstärkten Patrouillenaktivitäten, oft zu Fuß und nicht mehr in Fahrzeugen, sind die Verluste der Koalitionstruppen seit Herbst stark gesunken. Dazu hat unter anderem beigetragen, dass in der Krisenprovinz al-Anbar im Westen des Landes lokale sunnitische Milizen rekrutiert und gegen irakische ‚al-Qaida’-Gruppen eingesetzt wurden. Bei den Milizen handelt es sich oft um Aufständische, die jedoch eher dem nationalistischen, teilweise dem Ex-Baath-Lager, angehören. Der politische Konflikt im Irak hat sich jedoch nicht gelöst. Die Einbindung und Bewaffnung der sunnitischen Milizen ist der schiitischen Regierung in Bagdad, den bisher engsten Verbündeten der USA, mehr als nur ein Dorn im Auge. Welchen Preis die USA in der Zukunft dafür zu zahlen haben werden, dass sie ihre Feinde von gestern bewaffnen, ist noch nicht absehbar. Die meisten dieser Milizen scheinen wohl eher ein Zweckbündnis mit den USA geschlossen zu haben, um die tödlichen Rivalen aus der sunnitisch-extremistischen Ecke bekämpfen zu können. Es ist unzweifelhaft ein Erfolg, wenn sich zwei Feinde gegenseitig bekämpfen, übertriebener Optimismus darf sich jedoch nicht breit machen, zumal die Entwicklung des politischen Konflikts auch nach der ‚Counterinsurgency’-Theorie letztlich über den Erfolg des Irak-Einsatzes entscheiden wird. Dennoch, trotz aller Unwägbarkeiten und Risiken haben sich die Ideen des FM 3-24 in der Praxis im Irak bisher bewährt. Eine Debatte über Methoden, Möglichkeiten und Grenzen der Aufstandsbekämpfung stünde sicherlich auch Deutschland gut an.

Lesen Sie hierTeil II.



Kommentieren Sie diesen Artikel
 
 
Sonntag, 23. Juli 2017


Diese Webseite teilen
mit AddThis





Immer informiert
Folgen Sie uns!
Folgen Sie IMS auf Twitter  Werden Sie Fan von IMS auf Facebook  Abonnieren Sie kostenlos unseren RSS-Feed


Mehr Informationen
zum gewählten Artikel
Online veröffentlicht am
05. Oktober '09 um 15:11 Uhr (CET).


Florian Broschk ist Lehrbeauftragter am Institut für Orient- und Asienwissenschaft der Universität Bonn und forscht u.a. zum Thema der "Aufstandsbekämpfung in Afghanistan"


Dieser Artikel umfasst 2307 Wörter und wurde noch nicht kommentiert.

Kommentieren Sie diesen Artikel


Twitter
Die letzten 3 Tweets


    Aktuelle Ausgabe
    Nr. 2, 2011
    Mit Sicherheit vernetzt - Social / Military Media - Nr. 2, 2011

    Mit Sicherheit vernetzt
    Social / Military Media

    → Inhaltsverzeichnis


    Facebook
    Werden Sie Fan von uns
    Redakteur-Login

    PhishMEDIA
    • Anzeige

    • Unsere Partner